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Weltkarte
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Global Tree > Landesbaum der Niederlande: Pappel Klicken Sie auf die Baumnamen, um mehr über die jeweiligen Bäume und Länderzuordnungen zu erfahren. Die einzelnen Standorte dieser Bäume erreichen Sie von der Weltkarte aus - klicken Sie dort auf die entsprechenden Länder. Sie sind aber auch über die Haupt-Navigation erreichbar. Zur Verwirklichung des Netzwerkes können Sie mit einer Patenschaft beitragen. |
Global Tree > Landesbaum Kanadas: Ahorn Eine indianische Legende erzählt, dass vor langer Zeit, als aus den Ahornbäumen noch Sirup quoll, Glooskap, der Herr der Wawaniki-Indianer, seine Stammesangehörigen beobachtete, wie sie unter Ahornbäumen lagen und sich den Sirup in den Mund tropfen ließen. Sie wollten nicht mehr arbeiten und das konnte er nicht dulden. So goß er Wasser in die Ahornbäume, um dem Sirup die Süße zu nehmen, und von da ab mußten die Wawaniki-Indianer den Sirup durch mühevolles Sammeln und Kochen des Ahornsaftes selbst herstellen. |
Global Tree > Landesbaum Russlands: Birke Ein russisches Sprichwort lobt vier Anwendungsmöglichkeiten der Birke: Fackeln aus Birkenholz, Schmierfett aus Birkenteer, Tee von Birkenblättern und Birkenruten für die Körperreinigung. |
Global Tree > Landesbaum Großbritanniens: Buche Oft wird dieser Klotz, engl. "Yule log", mit Stechpalmen-, Efeu- und Mistelzweigen geschmückt, und manchmal auch mit Apfelwein oder Bier übergossen und mit Weizen oder Weizenmehl bestreut. Seine Asche mischt man dann im Frühjahr zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit unter die Aussaat oder bewahrt sie ein Jahr lang auf. |
Global Tree > Landesbaum der Schweiz: Edelkastanie Ihre Früchte werden schon seit der Antike genutzt. Man kann sie sowohl gekocht als auch geröstet zu Gemüse sowie zu Mehl verarbeiten. Sie ermöglichten bei Mißernten das Überleben der Notleidenden. In der Luganer Verfügung aus dem Jahre 1778 wurde das Abholzen von Kastanienbäumen mit einer Geldstrafe von 100 Talern belegt. Eine schweizerisches Rechtsgepflogenheit, das "jus plantandi", erlaubte die Pflanzung von Kastanienbäumen auf öffentlichem Grund. So konnten arme Familien ihre Lebensmittelversorgung sichern. Das Nutzungsrecht wurde vererbt und erlosch erst mit dem Absterben des Baumes. |
Global Tree > Landesbaum Frankreichs: Eibe Den Kelten galt die Eibe als heiliger Baum. Heute noch stehen in der Bretagne und der Normandie tausendjährige Eiben, die von ehemaligen keltischen Kultplätzen zeugen. Im Mittelalter wurden in der Bretagne Leichenfelder mit Eiben bepflanzt. Sie sollten die Totenruhe symbolisieren und vor Hexen schützen. |
Global Tree > Landesbaum Deutschlands: Eiche Bei den Germanen war die Eiche dem Vegetationsgott Donar geweiht. Die Donareiche bei Geismar in Hessen, das bedeutendste germanische Baumheiligtum, trug ein Standbild dieses Gottes. Sie wurde im Zuge der Christianisierung im Jahre 723 durch St. Bonifatius gefällt. Im 18. Jh. erkor Klopstock die Eiche zum Symbol des deutschen Nationalstolzes. |
Global Tree > Landesbaum Schwedens: Esche Yggdrasil, die Weltenesche, wird in der Edda als der schönste und heiligste aller Bäume beschrieben. Als lebendige Säule verbindet sie drei verschiedene Welten. Sie ist dreifach in der Unterwelt verwurzelt: die erste Wurzel reicht hinab zu den Asen, die zweite zu den Frostriesen, die dritte ins Reich der Toten, nach Niflheim. Ihr Stamm ragt auf im Reich der Menschen, das Midgard heißt, und ihr Wipfel erhebt sich bis zum himmlischen Wohnsitz der Götter, der Asgard genannt wird. Adam von Bremen schreibt im 11. Jh., daß sich die Stämme des ganzen Landes alle neun Jahre in Uppsala trafen, um Sühneopfer darzubringen. Sie opferten Pferde, Hunde und Menschen, indem sie diese an heiligen Eschen aufhängten. |
Global Tree > Landesbaum Chinas: Ginkgo In China wird er seit dem Altertum in buddhistischen Tempelanlagen und Klostergärten angepflanzt und als heiliger Baum verehrt. Botaniker vertraten lange Zeit die Ansicht, dass er nur aufgrund dieser besonderen Funktion überlebt habe. Inzwischen hat man aber in entlegenen Gebieten im Westen Chinas auch wilde Ginkgobäume gefunden. |
Global Tree > Landesbaum Rumäniens: Linde Im Handwörterbuch des Deutsche Aberglaubens heißt es, daß in Siebenbürgen am 1. Mai vor dem Hause kranker Menschen Lindenzweige aufgestellt werden. Aus deren Rinde kocht man dann drei Tage später zusammen mit Zucker, Zwiebeln und Hanfsamen einen Brei. Der Kranke ißt die eine Hälfte des Breis, die andere wird in fließendes Wasser geworfen, damit die Krankheit wegfließe. Ebendort begründet man die Heilkraft der Lindenblüten damit, daß Jesus einst unter diesem Baum ausgeruht habe. |
Global Tree > Landesbaum der USA: Mammutbaum Der wissenschaftliche Name Sequoia wurde zu Ehren des Indianers Sequoyah, Sohn einer Cherokee-Indianerin und eines eingewanderten Briten, gewählt. Sequoyah hat für die Irokesen eine besondere Bedeutung, da er in den Jahren von 1809 bis 1821 ein Schriftsystem für das Cherokee, es ist Teil der irokesischen Sprachfamilie, entwickelte und dadurch das Publizieren von Büchern und Zeitungen in der eigenen Sprache ermöglichte. |
Global Tree > Landesbaum der Niederlande: Pappel Zu Beginn des 20. Jh. erfreuten sich die Klompen so großer Beliebtheit, daß man, um der enormen Nachfrage gerecht werden zu können, ihre Fertigung, die bis zu diesem Zeitpunkt durch Handarbeit erfolgte, automatisierte. Ab 1970 wurden sie ein wichtiges Produkt für die Tourismus-Industrie. Daher findet man auch heute noch viele Pappelschläge in Holland. Nach einem alten holländischen Brauch legen die Kinder am 5. Dezember in ihre Holzschuhe Heu und Karotten. In der Nacht kommt dann der Nikolaus, füttert sein Pferd damit, und legt dafür Geschenke in die Schuhe. |
Global Tree > Landesbaum Griechenlands: Platane, In der griechischen Mythologie wird erzählt, daß Zeus Europa unter bzw. im Inneren einer Platane heiratete, nachdem er sie in Gestalt eines Stiers nach Gortyn auf der Insel Kreta entführt hatte. Aus dieser Ehe gingen König Minos von Kreta, König Rhadamantys, Herrscher über die Inselgruppe der Kykladen und Prinz Sarpedon von Lykien hervor. Aufgrund dieses göttlichen Ereignisses soll diese Platane ihre Blätter nie mehr verloren haben. Tatsächlich gibt es nur auf Kreta 29 Exemplare einer immergrünen Unterart der Gattung Platane. |
Global Tree > Landesbaum der Türkei: Rosskastanie Über den Namen des Baumes schreibt Tabernaemontanus: "Werden Roßkastanien genennet, dieweil sie den keichenden Roßen behulfflich seyn." Tatsächlich hatte man türkische Knechte beobachtet, wie sie gehackte Roßkastanien unter das Pferdefutter mischten, als Medizin gegen Husten und Dämpfigkeit. Möglicherweise stammt ihr Name aber auch von den hufeisenförmigen Narben, die die Blätter im Herbst an den Zweigen hinterlassen, wenn sie zu Boden fallen. Im Volksmund heißt es, daß drei Kastanien in der Tasche vor Rheuma schützen würden. Abergläubische gar meinen, daß eine Kastanie im Geldbeutel immer für klingende Münze sorge. |
Global Tree > Landesbaum Italiens: Ulme Die Römer pflanzten in ihren Weinbaugebieten Ulmen als Stützen für ihre Weinreben. Ein beliebter Topos in der römischen Dichtkunst ist die Vermählung des Weinstocks mit dem Rüster: stirbt der eine, stirbt auch die andere aus Trauer. |
Global Tree > Landesbaum Israels: Weide Acht Tage lang werden alle Mahlzeiten in einer nur für dieses Fest gebauten Laubhütte eingenommen. Kurz vor dem Fest erwirbt man die "Vier Arten": einen Palmenzweig, drei Myrtenzweige, zwei Bachweidenzweige und eine Zitrusfrucht. Der Palmzweig, die Myrtenzweige und die Bachweidenzweige werden zusammengebunden. Während des siebentägigen Festes wird dieser Feststrauß zusammen mit der Zitrusfrucht in rituellen Dankgebeten nach genauen Vorgaben geschwenkt. |
Global Tree > Landesbaum des Libanon: Zeder In der Bibel heißt es, dass im vierten Jahr der Herrschaft Salomos über Israel in Jerusalem mit dem Bau des Tempels begonnen wurde. Die Steine waren fertig behauen, um die Lärmentwicklung beim Errichten der Mauern zu vermeiden. Salomo ließ das Dach des Tempels mit Balken und Tafelwerk aus Zedernholz decken, die Innenwände und den Chorraum, das Allerheiligste des Gotteshauses, mit Zedern-Paneelen verkleiden. Und selbst für den Altar wurde Zedernholz verwendet. Die Bauzeit betrug sieben Jahre. |
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